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So vermeiden Sie die Falle,
in die viele Existengruender tappen!


Machen wir uns nichts vor:

Die Statistiken von Neugründungen und Schließungen sprechen eine rauhe Sprache. Zwar konnte ich für Deutschland und Österrreich keine eindeutigen Zahlen finden, einer schweizer Studie zufolge machen 40% aller Neugründer in den ersten acht Jahren wieder dicht.

Für den Onlinebereich - und für den Sektor Empfehlungsmarketing insbesondere - sind die Zahlen mit Sicherheit wesentlich krasser.

Wahrscheinlich dürften nur etwa 5% der hoffnungsvollen Neueinsteiger nach fünf Jahren noch aktiv im Geschäft sein.

Was könnte das Problem für derart hohe Misserfolgsraten sein?

Ist es die konjunkturelle Krise?

Mit Sicherheit spielt sie eine Rolle. Viele Unternehmen kämpfen mit dem Überleben - oder haben diesen Kampf bereits verloren - die Preise steigen und die Lage ist sicherlich angespannt.

Und dennoch gibt es Leute, die die Chancen des Internet entdecken und von zu Hause aus Geld verdienen.
Auch in solchen Zeiten werden neue Firmen gegründet, werden Liegenschaft oder Fahrzeuge gekauft - sogar der Luxusklasse!

Diese Leute scheinen von der Wirtschaftsflaute nicht betroffen zu sein?

Woran liegt das?

Das Hauptproblem für das Scheitern selbständiger Existenzen ist nämlich gar nicht so einfach auszumachen. Es drängt sich nicht auf. Es ist nicht sichtbar.

Es ist leicht, auf die Wirtschaftslage, die Politiker, eine nachlassende Arbeitsmoral, zu hohe Steuern, unzuverlässige Lieferanten und wer weiß was sonst noch zu schimpfen.

Doch in Wirklichkeit liegt das Problem tiefer.

All die vorgenannten Scheingründe sind letztendlich nur Ausreden; Nebenwirkungen des Kernproblems.

Dieses spielt sich im Innern ab!

Der Hauptgrund für das Scheitern im gewerblichen Bereich ist die Inkompetenz des Geschäftsmannes bzw. der Geschäftsfrau!

Wenn Ihr Traum von der eigenen Existenz wie eine Seifenblase zerplatz, ist der wahrscheinliche Hauptgrund deshalb:

Sie selbst!


Es scheint ein menschlicher Wesenszug zu sein, die Schuld erst mal bei irgendwelchen äußeren Faktoren zu suchen.

Unsere erste Reaktion ist Panik.

Wenn sich diese einigermaßen gelegt hat, versuchen wir, das was wir für die Ursache halten, wieder auszubügeln.

Und dann legen wir uns ins Zeug und wollen mit aller Kraft etwas bewirken.

Vielleicht drosseln wir dann die Werbeausgaben oder überlegen uns, an welcher Stelle wir sonst noch sparen könnten.

Warum ist das der falsche Ansatz?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Wenn wir aufgrund von Stress oder unter Druck handeln, sehen wir nur noch, was schief gelaufen ist. Wir gönnen uns nicht mehr Zeit, um gründlich nachzudenken und dem Problem auf den Grund zu gehen.

Ein Geschäftsbetrieb - selbst der eines Einzelunternehmers - ist eine komplexe Angelegenheit. Wie bei jedem System, verändern sich in der Folge viele Dinge, wenn wir nur eine einzige Kleinigkeit verändern (das gilt selbst für die private Partnerschaft).
Es ist so gut wie unmöglich, vorherzusagen, in welchen Bereichen sich eine Änderung oder Umstellung auswirken wird. Eine kleine Ursache kann riesige Wirkungen haben.

Nicht selten fällt das Endergebnis deshalb bei solchen Panikveränderungen nachteilig aus.


Der Schlüssel zum erfolgreichen Onlinegeschäft



Es gibt einen Schlüssel für ein erfolgreiches Onlinegeschäft; ein Schlüssel, der teuer zu stehende Fehler vermeiden hilft und Ihnen das Vertrauen Ihrer Geschäftspartner und Kunden einbringt.

Dieser Schlüssel heißt:

Selbstmanagement


Ich habe mir die Mühe gemacht, unter dem Begriff Selbstmanagement auf Amazon nachzusehen und finde etwas 30 deutschsprachige (bzw. übersetzte) Werke zu diesem Thema.

Obwohl es manchem vielleicht schwer fällt, die Verbindung zwischen unternehmerischen Problemen und dem Charakter eines einzigen Menschen - nämlich des Firmenleiters - zu sehen, haben also viele doch erkannt, worauf es ankommt.

Eine Google-Suche zum Thema Selbstmanagement ergibt ebenfalls zahlreiche Treffer (Artikel, Videos ...).

Wenn wir die internen Abläufe eines Betriebs näher unter die Lupe nehmen, ist rasch erkennbar, dass schlechtes Selbstmanagement für eine Reihe ernsthafter Probleme verantwortlich ist:

Fehlende Ressourcen (inklusive Kapital)

unzureichendes Zeitmanagement

Unfähigkeit zum Delegieren

vergiftetes Betriebsklima

Unfähigkeit, Prioritäten zu setzen

Wischi-Waschi-Ziele

keine Perspektive

Unmotiviertheit

Ineffektive Nutzung der Zeit ...

Vielleicht sind Sie ein Ein-Mann (Eine-Frau-)Betrieb und somit fällt einiges aus dieser kurzen Liste in Ihrem Fall weg; dennoch werden Sie bereits einige Schwachstellen erkennen können.

Sie können Erfolgsliteratur, Selbsthilfebücher oder gar spirituelle Schriften zu Rate ziehen: Immer finden werden Sie auf die Wahrheit aufmerksam gemacht, dass ...

das äußere Geschehen ein Spiegelbild unserer inneren Einstellung ist!

Ihr Geschäft führt kein Eigenleben!

So wie Sie denken,
welche Ideen Sie einbringen,
welche Ängste und Befürchtungen Sie damit verbinden,
welche Handlungen Sie umsetzen,
welche Erwartungen Sie haben ...

all das wirkt sich auf Ihren beruflichen Bereich aus!

Wenn es beruflich - und hier sprechen wir speziell über die selbständige oder gewerbliche Tätigkeit - schleppend voran geht, hat es keinen Sinn, den Grund irgendwo außerhalb zu suchen!

Es gibt drei universelle Gesetze, die Sie als angehender - oder bereits aktiver - Unternehmer wissen sollten.

Und übrigens:

Ein "Unternehmer" ist jemand, der etwas unternimmt, um Probleme zu lösen!

Hier also die ...

3 universellen Gesetze:



Im (Geschäfts-)Leben gibt es keine Opfer!

Die Realität, mit der wir zu tun haben, ist ein Spiegelbild unseres Innenlebens. Wir sind Mitschöpfer.

In Selbstmitleid zu zerfließen, weil es geschäftlich nicht weitergeht, bringt Sie keinen Deut näher an den geschäftlichen Erfolg!

Wie bereits angedeutet, fällt uns dies zwar offenbar leichter, die Gefahr bei einem solchen Denken ist jedoch, dass wir uns selbst in die Opferrolle schubsen.

Damit binden wir uns selbst die Hände.

Wenn wir nichts anderes mehr tun als vor den Problemen davonzulaufen, sind wir für das Geschäftsleben nicht geeignet.

(Wahrscheinlich sind wir dann für das Leben überhaupt nicht geeignet und sehr mangelhaft vorbereitet).

Die Dinge geschehen nicht zufällig!

Das Leben präsentiert uns immer das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Wenn etwas nicht so verläuft, wie wir uns das vermeintlich vorstellen, tun wir deshalb gut daran, nach innen zu blicken.

Welche inneren Reibungen, Konflikte oder Ängste halten uns zurück?

Welche negativen oder begrenzenden Einstellungen verbauen uns den Erfolg?

Haben wir - vielleicht unbewusst - etwas getan, das diese Situation heraufbeschwörte?

Wie können wir dies künftig vermeiden?

Gleiches zieht Gleiches an

Ihr Geschäft, Ihre Mitarbeiter (sofern Sie welche haben sollten; ich selbst rate Ihnen davon ab) und sogar Ihre Kunden sind ein Spiegelbild Ihrer selbst!

Sie selbst suchen sich Ihre eventuellen Mitarbeiter aus.

Sie sind es, die sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden.

Sie suchen sich Ihre Zulieferer aus ...

Vielleicht wehren Sie jetzt ja ab. "Ja aber, mein Fall liegt ganz anders ...

Vergessen Sie die Ausreden!

Akzeptieren Sie Ihre Verantwortung!

Wie geht es voran?



Nach diesen ungeschminkten Worten wollen Sie jetzt wahrscheinlich wissen, wie Sie denn nun erfolgreich werden können.

Hier wollen wir uns drei Säulen des Erfolgs ansehen, nämlich:

• Produktivität

• Fokus

• Zielsetzung.

Produktivität


Damit ist gemeint, wie viel Nutzen Sie bieten können.

Welchen Wert können Sie mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen erzeugen?

Stellen Sie sich Ihr Geschäft wie einen riesigen Trichter vor.
Oben werfen Sie alles hinein, was Sie haben (zum Beispiel Geld, Arbeitskraft, Zeit, Engagement, Energie, Begeisterung ....) Was unten herauskommt ist die Produktivität.

Wovon hängt diese ab?

An anderer Stelle können Sie über das Pareto-Prinzip lesen. Ein außerordentich wichtiges Prinzip für das Geschäftsleben!

Dieses Prinzip - auch 80/20-Verteilung genannt - besagt im Grunde, dass 80% Ihres potenziellen Wertes mit einem Einsatz von 20% erreicht werden dürften.

Anders ausgedrückt: Ganze 80% Ihres Einsatzes bringen unter dem Strich nur ein sehr dürftiges Ergebnis!

Dieses Prinzip gilt für alle Lebensbereiche.

Ein rein privates Beispiel:

Als ich in einer Anlage mit 10 Häusern Umbauten an meinem machte, stellen sich zwei Nachbarn dagegen = 20%. Mit diesen 20% der Nachbarn hatte ich 80% meiner Scherereien.

In meinem Hauptberuf erziele ich 80% meiner Einnahmen mit 20% meiner Kunden.

Die Frage, die Sie sich nun stellen sollten, lautet:

Wo sind Ihre produktiven 20%?

Die ineffizienten 80% reduzieren Sie so weit wie möglich.

Tun Sie das, worin Sie am besten sind. Den Rest lagern Sie aus.

Konzentrieren Sie sich auf die Produkte, die am meisten gefragt sind.

Verwöhnen Sie Ihre besten Kunden und festigen Sie die Geschäftsbeziehung zu ihnen!

Fokus


Jedes Mal, wenn Sie auf ein neues Pferd aufspringen (bildlich gesagt), verlieren Sie an Schwung.

Heute werden wir förmlich überflutet von ständig neuen Marketingideen und Modellen.

Die Folge: Wir sind ständig beschäftigt, aber völlig unproduktiv.

Wenn wir jeder neuen Versprechung auf den Leim gehen, werden wir laufend abgelenkt und verlieren uns in unnötiger Hektik. Wir haben "tausend" Sachen im Kopf, aber alles ist nur Stückwerk.

Davon müssen Sie wegkommen!

Die größten Feinde der Produktivität sind Ablenkungen und Unterbrechungen. Vielleicht wollen Sie in diesem Zusammenhang auch die Broschüre "5 Tipps für mehr Effektivität downloaden (ist absolut kostenlos und unverbindlich).

Fokus ist eine unabdingbare Voraussetzung, um etwas zu bewirken. Selbst wenn Sie zu Hause arbeiten, muss die Devise lauten: "Tür zu, bitte nicht stören!"

Letztendlich kommt es allen zugute.

Und:

Der Fokus sollte eng ausgerichtet sein, sonst verliert er an Schärfe!

Leider hat das Konzept des "Multitasking" um sich gegriffen und man versuchte, uns weiszumachen, dass wir mehr erreichen, wenn wir viele Dinge auf einmal anpacken.

Meines Erachtens ist dies ein gewaltiger Irrweg.

Damit zerstreuen wir unser Denken und Handeln.


Zielsetzung


Ein klares Wunschbild steht immer am Anfang. Schon Wallace Wattles wusste das.

Mit anderen Worten:

Wir müssen wissen, was wir wollen!

Dieses Endziel lässt sich dann in Zwischenziele unterteilen (welche für sich bereits Zwischenerfolge sind!).

Und dennoch wissen die allerwenigsten Geschäftsleute, was sie eigentlich erreichen wollen!

Nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Leute hat schriftlich erfasste Ziele!

Dies ist jedoch eine unabdingbare Voraussetzung, denn dann:

- ergreifen Sie die Initiative.

Das ist wesentlich effizienter als nur auf Sachverhalte zu reagieren.

- Sie können nachvollziehen, wie weit Sie bereits gekommen sind.

Solange Sie keine realistischen Ziele aufgeschrieben haben, wissen Sie nie, wo Sie stehen.

- Sie können Ihre Prioritäten verlagern.

Beinahe jeden Tag buhlen viele Menschen, Aktivitäten und Ablenkungen um unsere Aufmerksamkeit. Klar definierte Ziele helfen uns, auch klare Prioritäten zu setzen.

- Sie sehen das große Ganze.

Ohne klare Ziele besteht die Gefahr, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

Wir verirren uns im Dickicht des Alltags.

- Sie verzetteln Sie nicht mehr.

Der leidlichen Aufschieberitis wird der Garaus gemacht.

Warum schieben Menschen überhaupt etwas vor sich her? Es gibt dafür nur zwei Gründe:

- Entweder ist die anstehende Aufgabe zu schwierig.

- Oder sie ist zu langweilig und zeitaufwändig.

Goldene Regeln für die Zielsetzung

Jedes geschäftliche Ziel muss spezifisch sein!

Wer suchet, der findet stand schon vor 2000 Jahren in der Bibel.

Im Umkehrschluss:

Was wir nicht suchen, finden wir in der Regel auch nicht.

Wir gehen leer aus.

Niemand käme auf den Gedanken, in einem Supermark "etwas zum Essen" zu bestellen oder im Reisebüro ein Ticket "irgendwohin" zu buchen.

Im Geschäftsleben schon!

Manche Leute glauben, sie hätten bereits ein Ziel, wenn sie "viel Geld verdienen" oder "erfolgreich" werden wollen. Darunter kann sie niemand etwas Genaues vorstellen (das Unterbewusstsein am allerwenigsten).

Sie müssen genau wissen, was Sie wollen und es schriftlich formulieren!

Sie müssen Nutzen bieten!

Das was Nahrung (Gedanken, Energie) erhält, wächst. Aber:

das gilt nicht in Gelddingen!

Geld an sich hat keinen Wert. Es ist bloß bedrucktes Papier (falls überhaupt; das meiste besteht nur in digitaler Form in irgendwelchen Rechenzentren).

Finanzielle Ziele sind zwar wichtig, doch dies sollte für sich noch kein Ziel sein.

Das Ziel Ihrer Selbständigkeit sollte eine Wertschöpfung sein.
Davon, dass es Sie und Ihr Geschäft gibt, profitieren Sie, Ihre Mitarbeiter und nicht zuletzt Ihre Kunden!

Das geschäftliche Ziel muss umsetzbar sein!

Ein vages und ungenaues Ziel ist viel zu allgemein formuliert.

Die Akquise verbessern ist zum Beispiel viel zu schwammig.

Solange Sie nicht genau wissen, wie das aussehen soll, können Sie aufgrund einer solchen Zielsetzung nicht aktiv werden.

Es muss sich lohnen

Dies bezieht sich keinesfall nur auf den finanziellen Aspekt.

Immerhin stecken Sie Zeit, Energie und Studium in dieses Geschäft. Manches zahlt sich vielleicht erst langfristig aus.

Wenn Sie zum Beispiel momentan Ihre Zeit in den Aufbau von Beziehungen investieren, so ist dies durchaus ein löbliches und sinnvolles Ziel; es wird wahrscheinlich jedoch keine kurzfristigen Resultate zeigen.

Diese Liste ist nicht vollständig.

Ein wichtiger Punkt ist sicherlich auch der zeitliche Aspekt.

Neulich habe ich in einem Forum gelesen, dass jemand "5000 Euro die Woche" verdienen will.

Ist so etwas realistisch?

Natürlich gibt es Leute, die solche Einnahmen haben. Ich fürchte jedoch, dass das Forumsmitglied eine herbe Enttäuschung erleben wird.

Die Trauben dürfen ruhig hoch hängen - aber sie müssen dennoch erreichbar sein.

Was ist nun ...

der erste Schritt zum Ziel?



Das muss nichts Weltbewegendes sein.

Ein kleiner Babyschritt nur.

Welcher Schritt bringt Sie Ihrem Ziel näher?

Darüber sollen Sie Gedanken machen. Und zwar jetzt gleich!

Warten Sie nicht ab, bis Sie "in Stimmung" sind!

Unser Leben besteht aus einer Unzahl kleiner Entscheidungen; einige davon lösen Kettenreaktionen aus.

Vielleicht wollen Sie ein Buch oder E-Book bestellen oder lesen?

Vielleicht einen Artikel  verfassen?

Vielleicht eine Kleinanzeige aufgeben?

Vielleicht ein Benutzerkonto bei Facebook oder Twitter einrichten?

Vielleicht einen Anruf tätigen?


Sie haben die Möglichkeit, das jetzt Gelesene in die Tat umzusetzen.
Das nimmt Ihnen niemand ab!

Egal, was Sie tun oder lassen - alles zählt!
Früher oder später wird es sich auf Ihr weiteres Leben auswirken.

Vielleicht erst in Jahren.

Doch nur Sie haben es in der Hand!







Ihr Steffen Mackowiak




 





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