Dumm gelaufen?
Kein Grund zum Aufgeben!


Wer kennt das nicht, Irgendwann geht einem ein Licht auf und man möchte sich an den Kopf fassen.
Ich kann mich erinnern, dass ich - vor vierzig oder mehr Jahren - Probleme damit hatte, das Klammernrechnen zu kapieren. Das brachte mir damals eine 5 bei einer Mathe-Schulaufgabe ein. Seinerzeit musste man solche Noten noch von den Eltern unterschreiben lassen (wahrscheinlich ist es mir deshalb in Erinnerung geblieben).

Der Groschen fiel zwar noch - aber die Note war bereits geschrieben.

Auch die Sparte Empfehlungsmarketing ist gegen Fehler oder verspätete Einsichten nicht gefeit.
Mit Sicherheit erkennen Sie Ihr (Fehl)Verhalten bei einem der folgenden Punkte wieder:

Beim Empfehlungsmarketing kommt es auf die Masse an

Nein!
Es kommt auf menschliche Beziehungen an!

Natürlich wirkt es sich aus, ob Sie 3 oder 3000 Personen aufklären, aber wenn Sie Ihre Interessenten nur als "Nummern" betrachten, werden Sie im Empfehlungsmarketing keine große Zukunft haben!

Sie müssen ständig geben - und zwar mehr als erwartet wird!

Je größer Ihre Saat, und je fruchtbarer die Erde, umso besser die Ernte!

Sie wissen nicht, warum Sie das alles machen!

Stellen Sie sich die Erfolgsvorausetzungen wie ein Dreieck vor:
Ganz oben finden Sie die "interne Kommunikation"; das sind Ihre inneren Zwiegespräche.
Dort finden Sie auch den Grund, warum Sie etwas machen.
Nur wenn dieser Grund - die Motivation - stark genug ist, werden Sie durchhalten!

Wenn Sie von Hause aus nicht wissen, warum Sie im Empfehlungsmarketing erfolgreich werden wollen und Ihr Ziel verschwommen - oder gar nicht vorhanden - ist, werden Sie bei der ersten Minihürde wieder aufgeben!

Machen Sie sich sehr klar, warum dieses Geschäft für Sie wichtig ist.
Damit entfallen sofort alle Ausreden!

An zweiter Stelle sehen Sie die externe Kommunikation; das ist zum Beispiel ein solcher Beitrag, wie Sie ihn jetzt lesen.

Und erst an dritter Stelle folgt das "Wie".

Alle drei Voraussetzungen sind nötig, doch viele Networker wollen als erstes wissen, was Sie tun sollen (Punkt 3) und sind innerlich noch gar nicht vorbereitet.

Und sie wissen nicht, warum sie sich im Networkmarketing befinden.

Sie sponsorn nicht, sondern rekrutieren

Falls Sie jemanden dazu überreden müssen, sich diesem tollen Geschäftsmodell anzuschließen, werden Sie ihn/sie wahrscheinlich jeden Monat erneut motivieren und aufbauen müssen.

Letztendlich haben Sie die falsche Person angesprochen, jemanden, der unmotiviert ist, oder dessen "Warum" nicht stark genug.

Vielleicht ist ihm/ihr auch nicht klar, welche enormen Vorteile Empfehlungsmarketing langfristig mit sich bringt und was passive Einnahmen bedeuten.

Immerhin werden Sie als Networkerin/Networker jeden Monat immer wieder für eine Arbeit bezahlt,
die Sie nur ein einziges Mal gemacht haben
Die 500, 1000 oder 5000 Euro, die Sie als Networker verdienen, sind also wesentlich mehr wert als dieselbe Beträge im Arbeitnehmerverhältnis!

Adressen mieten oder kaufen

Als Networker können Sie nie hundertprozentig sicher sein, dass Ihre Networkfirma auch nächstes Jahr noch auf dem Markt ist.

Natürlich haben Sie auch bei keiner anderen ("klassischen") Firma eine solche Sicherheit.

Ihre Networkfirma nimmt Ihnen den Großteil der Arbeit ab.
Sie übernimmt für Sie ...

- die Produktion
- den Versand
- die Rechnungstellung ...
- und vieles mehr ....

Eigentlich fast alles - außer dem Aufbau einer Interessentenliste!

Das sind Personen, die Interesse an diesem Geschäft oder an Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung geäußert haben und sich damit einverstanden erklärt haben, dass Sie sie auf dem laufenden halten dürfen.

Sie brauchen deshalb ein System, das Sie hierbei unterstützt.

Dieses System muss informativ, respekvoll und automatisiert sein - so wie das Profinetworkingsystem.

Vielleicht wollen Sie sich auch Ihr eigenes System aufbauen.
Das ist in Ordnung - nur zu kompliziert sollte es nicht sein!

Letztendlich ist diese Interessenten- und Kundenliste der Dreh- und Angelpunkt Ihres Onlinegeschäfts!

Zu früh aufgeben

Erwarten Sie nicht, dass Ihre Interessenten nach ein-, zweimaliger Ansprache bereits einen Überblick über das gesamte Geschäft hätten und es gar nicht erwarten können, endlich einzusteigen!

Das wird nicht passieren!

Haben Sie Geduld und Ausdauer!

Kein Verständis des Vergütungsplans

Sie sollten wissen, wie groß Ihre Downline sein muss, damit Sie Ihr Wunscheinkommen erreichen können.

Bedenken Sie auch das Pareto-Prinzip; es ist zwar nicht immer wörtlich zu nehmen, Sie können aber davon ausgehen, dass etwas 80% Ihrer "Partner" inaktiv sein werden!

Des Weiteren sollten Sie sich darüber informieren, unter welchen Umständen Sie von Ihrer Networkfirma gekündigt werden können.

Sehen Sie sich MLM-Firmen genau an; immerhin legen Sie Ihre passiven Einnahmen in die Hände dieser Leute.

So wichtig das "Warum" für Sie ist (siehe oben), so wichtig ist es auch für die Networkfima.
Das Warum - die Beweggründe - entscheidet darüber, ob Sie es mit einer seriösen Networkfirma zu tun haben oder ob jemand Sie abzocken will.

Anhand der äußeren Struktur ist dies nicht immer erkennbar; schließlich ist Ihr Autohändler ja auch in eine pyramidenförmige Struktur eingebunden!

Feilbieten von "Chancen"

Es ist natürlich wünschenswert und in Ordnung, dass Sie über Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen Bescheid wissen.

Doch wie bereits im E-Book zum Profiknetworking ausgeführt, will kein Mensch Produkte kaufen - der Mensch sucht nach Lösungen!

Wenn Sie zu dick auftragen, wirkt dies wahrscheinlich abstoßend.
Lassen Sie die Kirche im Dorf und bleiben Sie sachlich!

Es versteht sich von selbst, dass Ihr Produkt gut sein muss; Ihr Hauptaugenmerk sollte jedoch dem Marketing dienen.

Unentschlossenheit und mangelnde Zielklarheit

Oft wird damit geworden, dass man doch einer der Ersten sein könnte, wenn man sich bei der demnächst auftretenden Firma XY bereits vorregistieren würde.

Was als große Chance dargestellt wird, ist meines Erachtens kompletter Humbug.
Immerhin ist die Anfangszeit die schwerste und bereitet den Unternehmen das größte Kopfzerbrechen. Auch die Chance, dass sich das Unternehmen nicht behauptet, ist gerade bei Neugründungen am höchsten.

Was soll daran so toll sein?

Wenn Sie ständig auf einen neuen Zug aufspringen, werden Sie nie an Ihr Ziel gelangen.
Wie auch?
Jeder fährt schließlich woanders hin!

Ihr Steffen Mackowiak

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